Häufige Fragen

Welche Schulform hat eine Montessori-Grundschule?

Schulträger kann entweder die Stadt, ein Elternverein oder ein sonstiger Träger sein. 

Die Helene Helming Schule ist eine private staatlich anerkannte Ersatzschule.

 

Was sind die Lernziele und –Inhalte?

Die Bildung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes ist vorrangiges Erziehungsziel von Montessorischulen. Deswegen werden Erziehung zur Selbstständigkeit und Erziehung zum verantwortlichen Handeln besonders ernst genommen.

 

Sind die Richtlinien und Lehrpläne des Landes NRW auch für die Montessorischule verbindlich?

Die Richtlinien und Lehrpläne, die für die Grundschulen des Landes NRW gelten, sind auch für die Montessorischulen verbindlich. Die Richtlinien stehen nicht im Widerspruch zu den Prinzipien der Montessoripädagogik, sondern unterstützen diese. Die Fächer und Anzahl der Unterrichtsstunden sind die gleichen wie an Regelschulen, ebenfalls die Richtwerte für die Klassenfrequenzen und die Anzahl der Lehrerstunden.

 

Welche Kinder werden in die Montessorischule eingeschult?

Alle Kinder, die in eine der üblichen Grundschulen eingeschult werden könnten, können auch die Montessorischule besuchen. Die Kinder müssen schulpflichtig sein und die Eltern müssen sich für die Montessorischule als Schule besonderer pädagogischer Prägung entscheiden.

 

Wie viele Schüler/innen sind in einer Lerngruppe?

Die geplante Größe liegt bei 25 Kindern, davon sind 5 Plätze für die Inklusion vorgesehen.

 

Was ist eine Lerngruppe und  was bedeutet Jahrgangsmischung?

Die Helene Helming Schule hat vier altersgemischte Lerngruppen. Das sind Klassen, in denen Schüler/innen der Jahrgangsstufen 1 - 4 gemeinsam lernen. Manche Themen werden jahrgangsübergreifend unterrichtet, andere wiederum jahrgangshomogen (z. B. Schulschwimmen). In der Montessoripädagogik ist die Zusammenfassung mehrerer Jahrgänge ein grundlegendes Prinzip, das auch an der Montessorischule in Ahaus umgesetzt wird.

Nach Montessori wirkt sich die durch die Jahrgangsmischung ergebende Vielfalt in der Lerngruppe positiv auf die kognitive und soziale Entwicklung der Schüler aus.

 

Welche Kinder werden aufgenommen?

Die Helene Helming Schule ist eine Schule für alle Kinder: durchschnittlich begabte Kinder, Kinder mit Behinderung, Kinder mit Entwicklungs- oder Lernverzögerungen, Kinder mit einer Hochbegabung und Kinder mit schwarzen, blonden, roten Haaren ;-) 

 

Entstehen Kosten für den Schulbesuch?

Die Kosten des Schulbetriebes werden zu einem erheblichen Teil durch die Zusage einer Refinanzierung der öffentlichen Hand getragen. Den restlichen Teil muss der Trägerverein aufbringen. Hierbei ist gewünscht, dass sich die Eltern beteiligen. Für Auskünfte hierzu stehen die Mitglieder des Vorstandes des Trägervereins, insbesondere Bernhard Holtkamp und Jürgen Brüning, gerne zur Verfügung.

Daneben entstehen Kosten für den offenen Ganztagsbetrieb und Kosten für die Verpflegung der Kinder. Diese werden aufwandsbezogen errechnet und orientieren sich an den Kosten vergleichbarer Schulen und werden monatlich eingezogen.

 

Wer trägt Sorge für die Beförderung der Kinder zur Schule und was kostet das?

Der Transport der Kinder zur Schule obliegt grundsätzlich der Aufgabe und der Verantwortung der Eltern. Sie tragen grundsätzlich auch die Kosten für den Schülertransport. Der Schule und dem Trägerverein ist es in den letzten Jahren gelungen, mit ausgewählten Busunternehmen Regelungen zu treffen, die es ermöglichen hier den Eltern ein Angebot für den Schülertransport zu unterbreiten. Dieses trifft insbesondere für die umliegenden Gemeinden wie z. B. Vreden, Gronau, Heek und Metelen zu.

 

Wann und wie melde ich mein Kind für die Helene Helming Schule an?

Den Zeitraum der Anmeldungen für die Helene Helming Schule entnehmen Sie bitte dem Schreiben Ihrer Stadt/Gemeinde, zusätzlich besteht jederzeit die Möglichkeit einer unverbindlichen Anmeldung. 

Nicht alle Anmeldungen können einen positiven Bescheid erhalten, da die Aufnahmezahl an der Helene Helming Schule begrenzt ist. Zum Aufnahmeverfahren

 

Wodurch unterscheiden sich Montessori-Grundschulen von Regelschulen?

Montessori-Grundschulen unterscheiden sich von Regelschulen durch ihre Methode, die Lehrplanziele zu erreichen: in differenzierenden Unterrichtsformen werden den Kindern Mitbestimmung bei der Arbeitswahl, Partnerwahl, Zeit- und Bewegungsfreiheit zugestanden.

Die Bildung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes ist vorrangiges Erziehungsziel. Deswegen werden Erziehung zur Selbstständigkeit und Erziehung zum verantwortlichen Handeln besonders ernst genommen.

 

Was geschieht nach Vollendung des 4. Schuljahres? 

Sind am Ort keine weiterführenden Montessorischulen, so besuchen die Kinder andere Haupt-, Real-, Gesamt-, Sekundarschulen oder Gymnasien.

 

Sind beim Übergang zu anderen Schulen Schwierigkeiten zu erwarten?

Spezielle Schwierigkeiten, die sich aus der besonderen pädagogischen Gestaltung der Montessorischule ergeben, sind nicht zu beobachten. Die Kinder haben ja nicht nur die vom Lehrplan geforderten, sondern darüber hinaus viele zusätzliche Kenntnisse erworben; sie sind mit vielen verschiedenen Unterrichtsformen vertraut; Lern- und Arbeitshaltung sind ausgebildet. Wohl können einige sensible Kinder Umstellungsschwierigkeiten haben, da sie die an der Grundschule gewohnte Atmosphäre des persönlichen Vertrauens zwischen Lehrenden und SchülerInnen wahrscheinlich nicht an jeder weiterführenden Schule in der gleichen Weise wiederfinden werden.

 

Welche Ausbildung haben die Montessorilehrerinnen und –lehrer?

Alle Lehrer/innen haben das erforderliche Studium in dem jeweiligen Lehramt (Grundschule / Sonderpädagogik) absolviert. Zusätzlich haben sie in einem berufsbegleitenden Lehrgang das Montessori-Diplom erworben.

 

Was ist der Kern der Montessori-Pädagogik?

Der Kern der Montessoripädagogik wird meistens mit „Hilf mir, es selbst zu tun!“ zusammengefasst.

Die Montessori-Pädagogik ist ein Erziehungsstil, der sich unmittelbar am Kind orientiert und konsequent die Bedürfnisse des Kindes berücksichtigt.

Erziehung zur Selbstständigkeit, Erziehung zu verantwortlichem Handeln (eigenes Lernen und in sozialen Gruppen), Einschätzung der eigenen Stärken und Schwächen (Fördern und Fordern) und Toleranz gegen sich selbst und gegenüber anderen („So, wie Du bist, bist Du gut!“) werden gefördert.

 

Wie hoch ist der pädagogische Aufwand für eine Lerngruppe?

Jede Lerngruppe wird im Ganztag von einem pädagogischen Team begleitet. Dieses Team besteht aus Grundschullehrerin, Förderlehrerin, Erzieher/in, Praktikant/innen und ggf.  Schulbegleiter/innen                          

 

Warum braucht Ahaus eine Montessorischule?

Die von uns initiierte Schulform am Schulstandort Ahaus ist eine attraktive Ergänzung und Bereicherung des aktuellen Bildungsangebotes.

Montessorischulen gibt es in der weiteren Umgebung bisher in Borken, Bocholt, Coesfeld und Münster.

Kontakt

Helene Helming Schule

Wessumer Straße 59

48683 Ahaus

Tel. 02561 89 62 348

Fax: 02561 89 62 349

info(at)hhs-ahaus.de